Betreuung und Beratung für Schwerbehinderte

Betreuung   &  Beratung

Aufgaben:

  • Inklusion
  • Antragstellung „persönliches Budget „
  • Betreuung oder Vollmacht – Hilfestellung geben
  • individuelle Beratung und Unterstützung
  • Suchen und betreuen von Assistenten

Persönliche Assistenz

Persönliche Assistenz ermöglicht Menschen mit Behinderung ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben. Dabei werden alle benötigten Leistungen von einem Team erbracht, in dem der Assistenznehmer selbst mitentscheiden kann.

Selbstbestimmt

Persönliche Assistenz heißt für uns, dass wir unsere Kunden dabei unterstützen so zu leben, wie sie es sich vorstellen. Dazu gehört, dass sie mitbestimmen können, welche Assistenten ins Team aufgenommen werden und wer wann arbeitet.

In allen Lebenslagen

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Pflege und im Haushalt, in der Freizeit und bei der Arbeit oder im Studium. Wir sind überzeugt, dass nur eine solche ganzheitliche Unterstützung ohne Zeitvorgaben volle Selbstbestimmung ermöglicht.

Flexibel

Zu guter Assistenz gehört auch, dass nicht jeder Tag gleich sein muss. Jeder Mensch möchte mal abends ausgehen oder auch auf Unterstützung verzichten. Wir sorgen dafür, dass jeder Kunde sein Leben flexibel gestalten kann.

Ziele des persönliches Budgets

Nach § 17 Abs. 2 SGB IX soll das PB den Leistungsberechtigten ein möglichst

selbstständiges Leben in eigener Verantwortung ermöglichen. In der Interpretation umfasst dies insbesondere

  • „Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung,
  • Stärkung des Wunsch- und Wahlrechts,
  • Stärkung der Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung,
  • Wahlmöglichkeiten bei der Gewährung von Hilfen,
  • Vorrang ambulanter vor stationären Leistungen,
  • Vorrang Geldleistung vor Sachleistung,
  • Aktivierung der Leistungsberechtigten,
  • Lebenswelt- beziehungsweise Sozialraumorientierung,
  • Individualisierung der Hilfen,
  • Personen- statt Institutionsorientierung,
  • Stärkere Personenorientierung von Hilfeplanung und Leistungserbringung,

Differenziertes Angebot von Dienstleistungen

Kontakt über Facebook / email /  Telefon   0152/26927963 Whatsapp

Buchtip : Kind und Behinderung

Autor/in:

Verena Ballhaus (Illustration)

| Franz-Joseph Huainigg 

Übersetzung:

Verlag: Betz 

Publiziert: 2003 

ISBN: 3-219-11097-5 

Seiten: unpag. 

Schlagwörter:

Behinderung | Emanzipationsprozess | Freundschaft | Mädchen, starke 

Margit empfindet sich als ein Kind wie jedes andere auch. Aber wenn sie in ihrem Rollstuhl heranfährt, gehen Eltern mit ihren Kindern rasch weiter. Auf dem Weg zu ihrem ersten Einkauf ohne Mutter bemitleidet eine Oma Margit, ein Mann starrt sie an, beim Zebrastreifen die Trottoirkante nicht abgeflacht und im Laden gehen ihr alle zur Hand, obwohl sie die Dinge gut selber aus dem Gestell nehmen kann. Margit beginnt vor Ärger zu weinen. Da kommt Sigi dazu, ein dicker Junge, der ebenfalls diskriminiert wird, und tröstet sie. Die beiden debattieren darüber, ob sie normale Kinder sind oder, wie Sigi meint, besondere. Auf dem Rückweg vom Supermarkt lernt Margit, sich zu wehren: Sie bedauert die Oma ihrer Griesgrämigkeit wegen und schenkt ihr einen Lolly, die Gehwegkante beanstandet sie beim Polizisten, einem Mädchen erklärt sie, was Behinderung bedeutet, und am Mann, der ihnen immer noch nachguckt, fahren sie und Sigi, der hinten auf dem Rollstuhl steht, in rasantem Tempo vorbei: damit er wirklich etwas zum schauen hat.
Die Geschichte vereinfacht zwar, überzeugt aber durch das Exemplarische. Leider wird die Lösung von aussen, vom Jungen an das Mädchen herangetragen. Der Text erschien zuerst 1993 und ist zum Jahr der Behinderung kunstvoll neu illustriert worden. So ist richtig schön mit anzusehen, wie sich die beiden Kinder bei ihrer Selbstbefreiung gegenseitig in Fahrt bringen, wie sie von Lebensfreude gepackt werden und Margit sich als besonderes Mädchen zu begreifen beginnt.
BRUNO BLUME

Ein Buchtipp aus „weiterfliegen. Empfehlenswerte Kinder- und Jugendbücher“, einem 2008 abgeschlossenen Projekt der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich und des SIKJM. Die rezensierten Bücher zeichnen ein differenziertes Geschlechterbild und zeigen Mädchen und Buben frei von Rollenklischees.

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